Eine gut geplante Bergtour bringt Sicherheit
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IMPRESSIONEN
 

Gehen Sie es langsam an.
Überfordern Sie sich nicht.
Machen Sie Pausen, sobald Sie anzeichen von Erschöpfung spüren.

Zeit berechnen (Jahreszeit und Schwierigkeiten berücksichtigen).

Basiswert: In 1 Stunde bewältigt man 300 Höhenmeter oder 4 km Distanz.
Beispiel:
Höhendifferenz 450 m = 1 1/2 Std.
Wegdistanz 6 km = 1 1/2 Std.
Wegzeit = 3.0 Std.
Für den Abstieg 1/2 - 3/4 dieser angegebenen Zeit einplanen.
Pausen: 1/4 der Wegzeit dazuzählen.


Ich persönlich brauche aber für den Abstieg gleich lange wie für den Aufstieg. Da ich abwärts mehr auf das Ausrutschen achten muss und auf das abknicken der Fussgelenke. Somit ich eigentlich kein grösseres Tempo als im Aufstieg an den Tag lege.

Auch ist es wichtig, sich den Weg den man gekommen ist gut einzuprägen, und sich zum Beispiel Punkte merkt, wo man Schutz findet, oder Lager machen könnte, wenn es einen Zwischenfall gibt. Zum Beispiel: Wetterumschlag, aufkommender Nebel... oder sonst etwas.

Und hier noch eine kleine Planungshilfe PDF vom SAC ( Schweizerischen Alpenclub )

WANDERSKALA + HOCHTOURENSKALA

Grad Weg/Gelände Anforderungen Referenztouren
       
T 1
Wandern
 

Weg gut gebahnt. Falls nach SAW-Normen markiert: gelb. Gelände flach oder leicht geneigt, keine Absturzgefahr.

Keine, für Turnschuhe. Orientierung problemlos, auch ohne Karte möglich.

Männlichen - Kleine Scheidegg, Hüttenweg Jurahaus, Cabane Mont Raimeux, Strada Alta Leventina, Vermigelhütte.

       
T 2
Bergwandern
 

Weg mit durchgehendem Trassee. Falls SAW-konform markiert: weiss-rot-weiss.
Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen.

Etwas Trittsicherheit.
Trekkingschuhe sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen.

Wildhornhütte, Bergseehütte, Täschhütte ab Täschalp, Passo Campolungo, Capanna Cristallina von Ossasco.

       
T 3
anspruchsvolles Bergwandern
 

Weg am Boden nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell braucht man die Hände fürs Gleichgewicht
Falls markiert: weiss-rot-weiss. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, Geröllflächen, weglose Schrofen.

Gute Trittsicherheit.
Gute Trekkingschuhe.
Durchschnittliches Orientierungsvermögen.
Elementare alpine Erfahrung.

Hohtürli, Sefinenfurgge, Fründenhütte, Grosser Mythen, Pizzo Centrale vom Gotthardpass.

AB HIER AB HIER NUR NOCH MIT KLETTER-GEÜBTEN HUNDEN. Ab T5 für Hunde nicht mehr möglich!
       
T 4
 
Alpinwandern

Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen.
Falls markiert:
weiss-blau-weiss. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen.

Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe.
Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann Rückzug schwierig werden.

Schreckhornhütte, Dossenhütte, Mischabelhütte, Übergang Voralphütte-Bergseehütte, Vorder Glärnisch, Steghorn (Leiterli), Piz Terri, Pass Casnile Sud.

       
T 5
 
anspruchsvolles Alpinwandern

Oft weglos. Einzelne einfache Kletterstellen. Falls Route markiert: weiss-blau-weiss. Exponiert, anspruchsvolles Gelände, steile Schrofen, Gletscher und Firnfelder mit Ausrutschgefahr.

Bergschuhe. Sichere Geländebeurteilung und sehr gutes Orientierungsvermögen. Gute Alpinerfahrung und elementare Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Seil.

Cabane Dent Blanche, Büttlasse, Salbitbiwak, Sustenjoch Nordflanke, Bristen, Pass Cacciabella.

       

T 6
schwieriges Alpinwandern

Meist weglos. Kletterstellen bis II. Meist nicht markiert. Häufig sehr exponiert. Heikles Schrofengelände. Gletscher mit erhöhter Ausrutschgefahr.

Ausgezeichnetes Orientierungsvermögen. Ausgereifte Alpinerfahrung und Vertrautheit im Umgang mit alpintechischen Hilfsmitteln.

Niesengrat (Fromberghorn Nord), Glärnisch Guppengrat, Via alta della Verzasca.

       

 

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Letztes Update: 19.10.2009 23:41 Count: 23828 Copyright © 2004-2014 Daniela Walser