Der Hund auf Bergtour
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Auf eine Bergtour sollte man nur mit einem Hund gehen, dessen Karakterzüge und Verhaltensmuster man sehr gut kennt.
Auf eine Bergtour sollte man nur mit einem Hund gehen, welchen man im Griff hat.

Wenn wir eine anspruchsvolle Tour machen oder gar eine 2 Tagestour, sollte nicht vergessen werden, dass der Hund auch seine Ausstattung braucht. Damit der Hund ebenso glücklich wieder am Ziel ankommt wie er es am Start war. Nicht nur der Führer braucht Flüssigkeit, Essen und Regenschutz, sondern auch sein 4pfotiger Begleiter.Beachten Sie bitte auch, dass Sie Ihren Hund wenn er bisher nur das "normale" spazieren gehen im Flachland gekannt hat, ihn nicht von heute auf morgen den Geröllfeldern und Felsklippen in 2000 m Höhe aussetzen sollten.

Wenn der Frühling da ist und Sie mit dem Gedanken spielen im Sommer wandern zu gehen, bereiten Sie sich wahrscheinlich mit etwas Fitness - Training darauf vor. Auch Ihr Hund kann so etwas gebrauchen. Vielleicht weniger aus Fitness Gründen, aber es kann nicht schaden, falls er bisher nur das flache Gelände gekannt hat, dies etwas zu ändern. Indem sie häufiger dahin spazieren gehen wo es eventuell zwischendurch auch einmal eine starke Steigung hat, vielleicht einen sehr rutschigen Hang, oder einen sehr schmalen Weg.

Bevor sie sich auf eine Bergwanderung mit *weiss-rot-weisser* Bezeichnung aufmachen, wählen Sie am Anfang für sich zum Einlaufen und für Ihren Hund zur Verhaltensbeobachtung mit Vorteil ein oder zweimal eine *rot* markierte, jedoch etwas schwierigere Wanderung aus.
Auf diese Weise können Sie feststellen wie weit Sie von Ihren eigenen Grenzen noch entfernt sind und können gleichzeitig auch das Verhalten Ihres Hundes im "weniger normalen" Gelände beobachten und kennen lernen.

Dies kann Ihnen unter Umständen sehr nützlich sein, weil man danach viel grössere Freiheiten hat, beim aussuchen einer Gipfeltour da man das Verhalten des Hundes bei kritischen Wegstellen bereits ein wenig kennt.

Wichtig: Ziehen Sie auch das Verhalten Ihres Hundes bei Gewittern in die Wanderplanung mit ein! Wenn sie es nicht so genau wissen, wäre vielleicht ein Spaziergang bei einem starken Gewitter eine hilfreiche Möglichkeit. Es muss ja nicht sein, dass Sie auf der Wanderung in ein Gewitter geraten, aber zum Teil hört man in den Bergen ja dann auch "ferne Gewitter" sehr gut.
Diese Bemerkung entstand aus dem Verhalten meiner Hunde, welche sich zuhause bei einem Gewitter immer verkriechen, auf einer Wanderung aber scheint es Ihnen völlig egal zu sein, wenn es irgendwo donnert.
Es kann ja aber auch gerade umgekehrt den Fall sein. 

 

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Letztes Update: 04.11.2013 17:04 Count: 19000 Copyright © 2004-2014 Daniela Walser