Die Wintertouren
Einführung
Ausrüstung
Notsignale
Wetterkunde
Bodenkunde
Lawinenkunde
Winterwandern
Winterausrüstung
Bergwander Links
 

An einem sonnigen Wintertag ist die Sicht auf die Berge und von den Bergen oft besser als im Sommer.

 !! DER ERSTE SCHÖNE TAG NACH EINEM NEUSCHNEEFALL IST BESONDERS GEFÄHRLICH !!

Im Winter ist es ein muss, jeweils am Vortag und wenn möglich nochmals vor dem Tourenstart das Lawinenbulletin (Tel.187) abzufragen. Vergessen Sie Ihre Winterwanderung, wenn die Lawinengefahr grösser ist als "gering" oder "mässig". Aber selbst bei geringer und mässiger Lawinengefahr müssen Sie die lokalen Verhältnisse dauernd beobachten. Ein Schneebrett ist schnell ausgelöst.

Abstand halten von mindestens 10m zum Vorangehenden ist beim durchqueren von Hängen, oder in Schrägpartien (Schneisen) eine zwingende Sicherheitsmassnahme für die Gruppe und für die Bewohner im Tal. Schneebretter / Lawinen sind auch bei geringer Lawinengefahr je nach Gebiet schnell ausgelöst. Mehr zum Thema in der Rubrik: Lawinenkunde.

Beachten Sie, dass auch Tiere Schneebretter und Lawinen auslösen können. Bitte nehmen Sie den Hund an Schneebrett / Lawinen gefährlichen Punkten an die Leine! (Dass er kein Wild aufscheucht, auf die Jagd geht, darauf achten Sie ja sowieso:-))
Wenn möglich sollte der Hund vor oder hinten Ihnen gehen.

Wenn Sie die Winterwanderung mit dem Hund machen, wählen Sie Routen welche NICHT an " Echo" gefährliche Stellen führen.
Denn, falls es weiter oben einen Schneeüberhang hat... der mag das Vibrieren eines Echos um sich zu lösen!
Und das Hundegebell noch viel mehr ... da nimmt er auf seinem Tauchgang doch gleich noch mehr Schnee mit als durch die menschliche Stimme. (Ich durfte es an einem Menschensicheren Ort ausprobieren, indem Ich mit Gebrüll einen Schneeüberhang von der Felswand löste, und danach der Hund gegen die Felswand bellte. Es kam wesentlich mehr durch das Gebell herunter als durch mein Gebrüll :-))

Wenn Sie mit Hund auf Wintertouren gehen, denken Sie nicht es sei sicher, wenn Sie auf die markierten Schneewanderungen gehen.
Es ist sehr stark Gebietsabhängig! Es hat Wintertouren die für Menschen relativ sicher sind da ja markiert, aber in Gebiete führen wo eben dann das Hundegebell zur Gefahr werden kann!

Achten Sie auf HUNDE-WINTER-BERGTOUREN ganz besonders auf das Lawinenbulletin.

Ob Sie nun mit oder ohne Hund unterwegs sind....
Vermeiden Sie es auf den Wintertouren zu testen ob es ein Echo hat!

Folgende Punkte sind ausserdem beim Winterwandern zu beachten:

Die Routenfindung ist im schneebedeckten Gelände massiv erschwert.
Die Wintertage sind sehr kurz, und in der Dunkelheit wird es zudem sehr schnell sehr kalt.
Die Temperaturen schwanken enorm zwischen Sonnen- und Schattenfeldern.
Mit der Reflektion auf dem Schnee erhöht sich die Verbrennungsgefahr gewaltig.
Sonnenschutz ist im Winter noch wichtiger als im Sommer!

Beachten Sie, dass auch der Hund durch den Schnee viel mehr geblendet wird als im Sommer.

SCHNEESCHUHWANDERN

Die winterlichen Aktivitäten abseits der gesicherten Pisten haben in den letzten Jahren zugenommen. Vor allem mit Schneeschuhen werden zunehmend auch sensible Gebiete begangen, welche bisher von Störungen verschont geblieben waren (flachere, stärker bewaldete Gebiete). Dies hat in letzter Zeit immer öfters zu Konflikten mit dem Natur- oder Wildschutz geführt. Ein aktives Naturerlebnis ist wichtig und soll wenn möglich nicht durch Verbote verhindert werden. Ziel dieses Faltblattes ist es, Regeln für ein naturverträgliches Verhalten zu vermitteln, damit auch längerfristig eine möglichst freie Ausübung der winterlichen Natursportarten gewährleistet bleib. (Quelle: www.sac.ch)

Hierfür ist es aber wichtig, dass ein gewisser Ehrenkodex gegenüber der Natur auch eingehalten wird. Man sollte nicht denken, bloss weil alles Meterhoch mit Schnee bedeckt ist, der Natur geschehe nichts!

Denn es gibt:

  • die Jungen Tannen, Föhren...etc, welche zwar mit Schnee bedeckt sind möchten aber nicht noch zusätzlich vertrappelt werden.
  • das im Winter geschwächte und sehr sensible Wild.
  • Das Schneehun, der Birkhan, der Auenhan welche es nicht ertragen gestört werden. (Wald - und Waldgrenze)

Deshalb gilt:

  • halte Dich wenn möglich nur kurz an der Waldgrenze oder Wald auf.
  • vermeide es deine Route parallel zur Waldgrenze zu Planen.
  • Beachte unbedingt Hinweise zu Schutz- und Schongebieten.
  • Lasse Hunde im Waldbereich nicht frei laufen.
    In der Regel wird empfohlen, den Hund zuhause zu lassen. Da Ich mit dieser Aussage nicht Einverstanden bin gilt für mich der Ehrenkodex:
    " Ich lasse den Hund an der Leine!"

    Denn, wieso sollte ich dem Hund einen schönen Winterausflug Unterschlagen, der muss ja sowieso schon genug alleine Zuhause herumhocken!
    Aber wieso sollte ich deshalb, andere Tiere und Leute und die Natur gefährden?

    Es gibt heutzutage Leinen bis 12 Meter Länge. Und kein Hündeler kann mir weismachen, dass ein Hund deshalb zuwenig Auslauf hat, weil er an der Leine ist.
    Denn dies hängt ja dann wohl, von Uns Hundehalter ab eine Tour oder einen Ausflug zu Planen der halt etwas länger als nur 60 Minuten lang ist! Dann kommt auch der Hund, obwohl an der Leine auf genug Auslauf und Vergnügen.
    Danke für die Rücksichtsnahme der Natur auch an die Hündeler!

    In der Schweiz bietet Globaltrail mit verschiedenen Betreibern markierte und vor Lawinen gesicherte Schneeschuhrouten an.

    Die unterschiedlichen Anforderungsstufen sind mit Farben gekennzeichnet. So eignen sich die blauen, leichten Routen speziell für Anfänger und können ohne besondere Vorkenntnisse begangen werden.


     
    Kodex für naturverträgliche Wintertouren
    (Quelle: http://www.sac-cas.ch)
    • Bei der Planung von Touren und Routen die Situation bezüglich Natur und Landschaft abzuklären und unsere geplante Route dementsprechend auszurichten. Bei grossem Störungspotenzial (z.B. Wildschutzgebiet) oder unsicherer Sachlage verzichten wir auf eine Begehung.

    • Bestehende oder neu erlassene Einschränkungen, allfällige Wildschutzgebiete, Ruhezonen und Schongebiete mit ihren jeweiligen Bestimmungen unbedingt zu respektieren.

    • Halte Dich in der Dämmerung nicht in der Nähe eines Waldes oder Futterstelle auf.

     

    hier gibt es spezifisches Zubehör für den Hund und den Menschen.

    für Tier und Mensch

     


    Letztes Update: 11.10.2011 00:18 Count: 3291 Copyright © 2004-2014 Daniela Walser